Hier können Sie noch einmal Presseartikel über unsere Gruppe nachlesen:


OTZ-Beitrag 11.11.2016 von Frau Schimmel




OTZ-Beitrag Wanderung im Leubengrund, von Annett Eger

 

 


OTZ-Bericht vom 21.03.2013, von Frau Schimmel


 

 

TA-Bericht vom 28.06.2015 - Teckelwanderung entlang des Kneipp-Pfades im Dammbachs- und Kohlgrund

 


OTZ-Beitrag 15.06.2012 - von Michael Groß







OTZ-Beitrag 15.06.2012 - von Michael Groß aus dem Internet:

Jenaer Dackelverein organisiert Thüringer Teckel-Tag

Buntes Dackeltreiben wird morgen am Forsthaus Willrode bei Erfurt herrschen. Mit gut 200 Dackel oder auch Teckel genannt rechnet Albert Helmut Weiler, die ab 10 Uhr das Gelände bevölkern. Dann ist Thüringer Teckeltag, und alles dreht sich um den laut Umfragen beliebtesten Hund in Deutschland.      

Das heißt auch: Jeder kann mit oder ohne seinen Liebling anrücken, egal ob in einem Verein organisiert oder nicht. Es gibt Dackelrennen zu bestaunene und allerlei Können dieser Hunde sowie ihrer Frauchen und Herrchen.   So gehört zum Teckeltag auch eine "Körschau", eine Art Schaulaufen auf dem Steg nach dem Motto: Wer ist der schönste Dackel? Bei der Zuchtschau geht es dann mehr um die genauen Standards, also Größe, Gewicht, Farbe und Zuchttauglichkeit. Auch Kinder und Jugendliche können beim "Juniorhandling" zeigen, was sie mit ihrem Vierbeiner so drauf haben. Bei Wasser- und Schweißtests soll schließlich nachgewiesen werden, ob der Hund einen ins Wasser geworfenen Gegenstand herbeibringen und eine Tierfährte lesen kann.       


Ausrichter des Thüringer Teckeltages ist die Jenaer Ortsgruppe des Deutschen Teckelklubs. "Wir feiern im Herbst unser 90-jähriges Bestehen. Und da passte das Angebot ganz gut, diesen Thüringer Teckeltag zu übernehmen", sagt Albert Helmut Weiler. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Jenaer Ortsgruppe, die ihren Übungsplatz im Munketal besitzt. So haben die Jenaer Dackelfans die Organisation komplett in ihren Händen. Sie werden dafür sorgen, dass die Wettbewerbe, Preisverleihungen, Verkaufsstände und alles Drumherum klappt. Die Frauen haben auch schon versprochen, leckere Kuchen zu backen. Einen Wildverkauf wird es ebenso geben. Besucher können übrigens auch die Augen ihres Hundes untersuchen lassen.   Natürlich wird Albert Helmut Weiler auch seine beiden Dackel, die neun Monate junge Elfriede und den großen, schon neuen Jahre alten Arko nach Erfurt mitnehmen. Beide sind sozusagen Dackel-Klassiker nämlich quicklebendige Rauhhaardackel, die mit ihrem Herrchen regelmäßig auf die Jagd gehen. Doch die Verwendung des Dackels für Jagdzwecke sei erheblich zurückgegangen, berichtet Weiler. Immer mehr Menschen halten sich einen Dackel einfach nur zur Freude. So seien auch die Mitglieder der Jenaer Gruppe bei weitem nicht alle Jäger. Weiler schätzt, dass heutzutage vielleicht gerade noch drei bis vier Prozent der Dackelbesitzer mit ihren Schützlingen jagen. "Der Teckel wird immer mehr zum Familienhund", sagt Weiler und kann aus eigener Erfahrung berichten, dass sich seine Dackel auch bestens mit Kindern und anderen Hunden verstehen, zum Beispiel auch mit seiner riesigen Dogge.   Dennoch sei es gut und wichtig, wenn Frauchen und Herrchen für Bewegung bei ihren Tieren sorgen. Man sollte sie regelmäßig ausführen, sie konsequent erziehen, ihnen Aufgaben erteilen und für eine gute Fell- und Zahnpflege sorgen. Eine prima Sache sei es auch, in einem Verein mitzumachen, wie etwa in der Jenaer Ortsgruppe.  

Warum für den Hund mit den kleinen Beinen zwei Namen kursieren? Albert Helmut Weiler geht davon aus, dass eine historische Wortentwicklung zugrunde liegt. Zu jener Zeit, als sich der Deutsche Teckelklub gründete das war im Jahre 1888 sagte man eben noch Teckel. Später kristallisierte sich im Sprachgebrauch Dackel heraus. Heute gelten beide Namen gleichberechtigt.    

Michael Groß  /  15.06.12  /  OTZ    Z82C6EI470149

Albert Helmut Weiler mit seinen Hunden Elfriede und Arko Foto: Michael Groß  Jena.

 


Thüringer Teckeltag

 11.06.2012 - Jenaer Hundefans haben im Willrodaer Forsthaus den Thüringer Teckeltag organisiert. Die Tiere zeigten ihr Können und wurden für die Zucht bewertet.

Der Dackel ist der perfekte Familienhund das finden auch Sophia und Gregor Fiedler aus Erfurt. Zumal ihre fünfjährige Tochter Charlotte und die fünf Monate junge Rauhaar-Teckel-Dame "Lilly" unzertrennlich sind. TA-Foto: Alexander Volkmann  Erfurt. Ein Dackel, so heißt es, vereint alle Eigenschaften, die die Mensch so gerne hätten: er ist liebevoll, treu und arbeitsam.   Wahrscheinlich deshalb hat das Tier eine so große Fangemeinde. "Der Teckel ist immer noch einer der beliebteste Hunde Deutschlands", erklärt Claudia Brauns, die Vorsitzende des Thüringer Teckelklubs 1888 e.V. Und das eben nicht nur bei Jägern. Allein im Freistaat hat der Verein rund 750 Mitglieder.   Und so sah man beim traditionellen Teckeltreffen am Wochenende wieder Herrchen und Frauchen aus allen Regionen in trauter Runde zusammenstehen - und leidenschaftlich diskutieren. Und natürlich gab es auf dem Gelände des Willrodaer Forsthauses nur ein Thema: Dackel.   "Joker von der Steinmühle" ist ein echter Champion, ein internationaler Schönheitschampion. Sein Gang, sein kurzes Fell - einfach perfekt. Seine Knopfaugen schimmern dunkelbraun, wachsam schaut er in die Gegend. Das nennt man wohl einen Dackelblick.       

"Joker ist mit seinen sieben Jahren im besten Mannesalter", verrät Ortrud Wasserthal. Rund 50 Nachkommen hat der Dackel bereits gezeugt, in Mexiko wurde der Jagdhund zum Weltsieger gekürt. "Er hat beim Wesenstest erstklassig abgeschnitten, und auch bei der Spurensuche gehörte er zu den Besten", erzählt Ortrud Wasserthal nicht ganz ohne stolz.   Die Frau aus Hof ist der Hunderasse verfallen, der eine gewisse Sturheit und eine noch größere Portion Humor nachsagt werden.   Teckel haben es auch nicht immer leicht - auf einer Zuchtschau. Immer wieder müssen sie sich der Jury präsentieren. Das Aussehen wird begutachtet, Körperbau und Fell werden gemustert. "Selbst nach den Ohren wird geschaut, ob sie perfekt am Kopf angesetzt sind", erklärt Albert Helmut Weiler, zweiter Vorsitzender der Jenaer Ortsgruppe des Deutschen Teckelklubs, die die Veranstaltung ausgerichtet hat.   

Der Körperbau ist ideal für die Jagd

Läuft die Prüfung erfolgreich, erhalten die Tiere ihre Einstufung. Für die Zucht sind beispielsweise nur Hunde geeignet, die die Benotung "vorzüglich" oder "sehr gut" vorweisen können. "Es geht darum, dass die Rasse in ihrem Ursprung erhalten bleibt", erklärt Brauns.   Teckel haben ihren ganz eigenen Kopf. "Als Jagdhunde sind sie unschlagbar und trotzdem sind sie familientauglich", erklärt Brauns weiter. Sie selbst geht auch auf die Jagd und da ist so ein Teckel vor allem praktisch. Er ist klein, ruhig, passt locker mit auf den Hochsitz. "Sein Körperbau ist perfekt durch die Form kann er in jeden Dachs- oder Fuchsbau reinklettern", so Brauns.   Der Dackel kann aber auch mühelos die Spur aufnehmen, falls ein angeschossenes Wild noch versucht zu fliehen. Dass der Hund etwas kurze Beine hat, macht er durch Ausdauer und Kraft weg. "Wer einmal einen Dackel hatte, kommt von den Tieren nie wieder los", ist Brauns überzeugt.   Bei Champion Joker ist alles in bester Ordnung, der Hund darf auch in der nächsten Zeit die Frauenwelt beglücken. Und das ist auch dringend nötig. Denn der Dackel ist eine Rasse mit stark zurückgehenden Welpenzahlen.   Wurden 1996 rund 12.000 Tiere geboren, waren es zehn Jahre später nur noch 7000 Welpen. Angesichts dieser Entwicklung war sogar von einem Aussterben der Rasse die Rede.  

Lieblingshund vieler Waidmänner

  • Der Dackel, auch Dachshund oder vor allem in der Jägersprache Teckel genannt, ist eine Hunderasse, die im Deutschen Teckelklub gezüchtet wird.
  • Der Dackel zeichnet sich durch niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber kompakte Gestalt aus.
  • Es gibt die Hunde in verschiedenen Größen und Fellvariationen: Langhaar, Rauhhaar, Kurzhaar in jeweils vielen Farbvariationen, auch mehrfarbig.
  • Gezüchtet wurde diese Hunderasse für die Jagd, speziell für die Baujagd auf Fuchs und Dachs.
  • Seine kurzen Läufe und sein geringer Brustumfang ermöglichen dem Dackel das Eindringen in die unterirdischen Baue.
  • Durch ihre lange Wirbelsäule und genetisch bedingte Knorpelwachstumsstörungen sind Dackel anfällig für eine Form des Bandscheibenvorfalls: die Dackellähme.

   Peter Rathay  /  11.06.12  /  TA